Montag , März 27 2017
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Growth Hacking

Growth Hacking – Erfolgs-Marketing für Aufsteiger

Kennen Sie Facebook, Twitter, Airbnb, Dropbox oder Instagram? Sicherlich ja. Wer über den Erfolg solcher Unternehmen nachdenkt stellt schon bald fest, dass sich diese Firmen scheinbar ganz ohne teure Werbung in den klassischen Medien wie ein Feuersturm weltweit und rasend schnell verbreitet haben. Für die einen mag das wie ein Wunder erscheinen, andere denken eher an Zufall oder an jede Menge Geld, das für den Ausbau solcher Projekte in die Hand genommen wurde. Doch weder das eine, noch das andere stimmt. Das Geheimnis des kometenhaften Aufstiegs solcher Unternehmungen liegt im System des Growth Hacking.

Growth Hacking – was ist das?

Ein Blick in einschlägige Wissenssammlungen im Internet verrät, dass Growth Hacking eine relativ neue Form des Online Marketing ist. Kennzeichnend für das Growth Hacking ist, dass es vor allem von Unternehmen genutzt wird, die ihre Angebote besonders in der ersten Zeit der Etablierung schnell und mit möglichst geringem monetären Aufwand pushen wollen. Beim Growth Hacking geht es also in erster Linie um pures Wachstum. Mehr ist hier die erste Intention, noch vor der Frage der inhaltlichen Qualität der Angebote. Mit Growth Hacking sollen zuerst viele Interessenten erreicht und letztlich zu Nutzern gemacht werden. Es geht um Masse.

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Folgen wir der Interpretation der Wikipedia, dann ist Growth Hacking “eine Marketing-Technik, die von Startups entwickelt wurde, um mit Kreativität, analytischem Denken und dem Einsatz von Social Media den Absatz zu fördern und Bekanntheit zu erlangen.” (https://de.wikipedia.org/wiki/Growth_Hacking)

 

Der Versuch einer Übersetzung

Growth Hacking setzt sich aus Growth und Hacking zusammen. Frei ins Deutsche übertragen bedeutet das Wachstum mit ungewöhnlichen Mitteln. Beide Teile dieses definierenden Ansatzes stehen dabei in einer engen, unlösbaren Verbindung.

Auf der einen Seite steht Wachstum, auf der anderen Seite die eher ungewöhnlichen Mittel und Methoden, um dieses Wachstum zu erreichen. Grenzen für diese außergewöhnlichen Aktivitäten sind eigentlich nur in der Unternehmensethik und natürlich im formaljuristischen Bereich gesetzt. Alles kann gemacht werden, wenn es dem Wachstum dient und den Unternehmensinteressen entspricht sowie der öffentlichen Reputation des Unternehmens nicht entgegensteht.

Wie Growth Hacking funktioniert

Growth Hacking on the Mechanism
Growth Hacking on the Mechanism

Growth Hacking ist eine relativ aggressive Marketing-Technik, die gänzlich oder zumindest weitgehend auf den Einsatz der klassischen Werbemedien wie Rundfunk, Fernsehen, Presse oder auch Plakatwerbung verzichtet. Solche Medien im Marketing einzusetzen wäre den aufstrebenden Startups und anderen Nutzern des Growth Hackings viel zu aufwändig, zu teuer und vor allem wäre es nicht zu tracken, dem wichtigsten Element des Growth Hacking.

Viel lieber bedient man sich im Growth Hacking der sozialen Medien, die es viel kostengünstiger und schneller erlauben, in relativ kurzer Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad von Unternehmen oder Produkten zu erreichen. Genutzt wird hier in erster Linie das genaue Tracking aller Aktionen – denn nur wenn ich weiss, was gut funktioniert, kann ich mehr davon erzeugen – verbunden mit Viralität, die bestehende Soziale Netzwerke von Haus aus mit sich bringen.

Bei der Umsetzung des Growth Hacking werden im Wesentlichen fünf Schritte verfolgt

  • Akquirieren
  • Aktivieren
  • Binden
  • Monetarisieren
  • Weiterempfehlen

Das wichtigste verbindende Element ist das Tracking und Monitoring jeder einzelnen Aktion und dann die entsprechende Auswahl der am besten funktionierenden Aktionen, welche immer wieder neu überprüft werden.

In der ersten Stufe steht die Akquise. Dabei sollen mit so wenig Aufwand wie nötig so viele neue Interessenten wie möglich erreicht werden. Es geht hier also tatsächlich um reines Wachstum. Dieses lässt sich unterschiedlich messen und ebenso unterschiedlich bewerten. Mögliche Messzahlen sind beispielsweise Klicks auf einen gesetzten Link zur Webseite. Die Bewertung erfolgt hier einfach per Klickrate, nicht aber in absoluten Umsätzen oder gar in einer Bewertung des Images. Es geht zunächst auch gar nicht um das Image, sondern um reines Wachstum

In der Stufe des Aktivierens bringen wir Interessenten dazu, eine bestimmte, von uns als Growth Hacker erwünschte Handlung auszuführen. Eine solche Aktion könnte beispielsweise eine Registrierung auf der Webseite sein. Damit gewinnen wir schon Kontakte und letztlich auch Daten, die sich später nutzen lassen.

Beim Binden achten wir darauf, die registrierten Interessenten mit unterschiedlichen Aktionen und Angeboten an unser Produkt oder unser Unternehmen zu binden. Wir wollen eine dauerhafte Beziehung eingehen und brauchen dazu auch die Aktivität der registrierten Interessenten. Eine solche Aktivität könnte die Teilnahme an einem Gewinnspiel genauso sein wie das Ausfüllen eines Fragebogens. Darüber hinaus gibt es zahllose andere Möglichkeiten, bei den Usern Aktivitäten auszulösen, die letztlich der Bindung an unser Angebot dienen sollen.

Eine wichtige Stufe für umsatzorientierte Unternehmen ist natürlich die Monetarisierung. User, die über die Stufen Akquise, Aktivität und Bindung bei uns geblieben sind, sollten uns letztlich auch Umsätze bringen, also etwas kaufen. Was das ist, liegt letztlich in der unternehmerischen Idee begründet. Es gibt also auch ein Produkt oder eine Leistung, die der registrierte User kaufen kann und soll.

In der letzten aber uneingeschränkt wichtigen Stufe im Prozess des Growth Hacking wollen wir, dass die aktiven User uns in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiterempfehlen. Schlicht gesagt geht es um Viralität. Natürlich dürfen uns solche User auch schon vor der Monetarisierung weiterempfehlen. Wir wollen die Freunde und die Freunde der Freunde erreichen. Damit generieren wir mit dem Growth Hacking ein stetes Wachstum, dass sich gelegentlich sogar “erzwingen” lässt. Beispiel: Wenn du bei uns ein erweitertes Angebot nutzen willst, bringst du uns vorher einen neuen registrierten User.

So in etwa lässt sich der Prozess des Growth Hacking beschreiben, der natürlich von Unternehmen zu Unternehmen abweichen kann, im Wesentlichen aber immer extrem auf Wachstum ausgerichtet ist. Daraus ergeben sich sowohl für Startups, kleine Unternehmen aber auch für grosse Firmen und Marken immer wieder neue Ansätze, Wachstum in einer äusserst preisgünstigen Form zu generieren.

Was im Growth Hacking geht

gh-f1rstIm Prinzip geht alles, was den Unternehmensinterdessen und der Unternehmensethik nicht zuwiderläuft. Das Growth Hacking als besondere Marketing-Technik im Online Marketing eröffnet viele, oft noch ungeahnte Möglichkeiten, birgt relativ wenig Risiken (durch das parallele Tracking und Monitoring) und macht immer wieder neue Chancen für das Wachstum auf.

Während zu Beginn der 2010er Jahre vor allem Startups mit geringen Werbebudgets die Möglichkeiten des Growth Hackings nutzten, versuchen sich mittlerweile auch bereits bekannte Unternehmen und Marken in den spannenden Marketing-Techniken des Growth Hackings. Interessant ist diese Technik in erster Linie für Unternehmen, die schnell, mit einem überschaubaren monetären Aufwand einen hohen Bekanntheitsgrad erreichen wollen.

Dabei geht alles, was erlaubt ist. Jeder Growth Hack beruht zunächst auf einer individuellen Idee. Diese Idee muss natürlich sowohl auf das Unternehmen als auch auf die möglichen Kunden abgestimmt sein. Dass dann solche Ideen im ersten Anschein nicht immer etwas mit dem tatsächlichen Leistungsangebot eines Unternehmens zu tun haben, liegt auf der Hand. Für den potenziellen Kunden ist es natürlich schöner und verlässlicher, wenn er bereits im ersten Kontakt eine Ahnung davon bekommt, was er von einem solchen Angebot letztlich erwarten kann. Aber selbst das ist keine Pflicht.

Probieren ist die oberste Intention eines jeden Growth Hackers. Ist die grundsätzliche Idee erst einmal geboren, wird diese bevorzugt über Soziale Netzwerke verbreitet, um schnell viele Interessenten zu gewinnen, aus denen letztlich registrierte User und im optimalen Verlauf zahlende Kunden werden. Jeder Hack gleicht dabei einer Idee, die umgesetzt und in jeder Stufe der Umsetzung auf ihre Auswirkungen analysiert wird. Das entspricht im Schluss auch der Grundidee des Growth Hackings: Mit Kreativität, analytischem Denken und dem Einsatz von Social Media den Absatz fördern und Bekanntheit erlangen.

Das war es, was wir bereits in der ersten Definition von Growth Hacking erfahren haben und mit den unterschiedlichsten Ideen immer wieder neu umsetzen können.

Was hat die F1rst GmbH mit Growth Hacking zu tun?

Eine ganze Menge. Als Spezialist für die online Vermarktung unterschiedlichster Angebote und Leistungen machen wir insbesondere für Startups und kleinere Unternehmen am Beginn ihrer Ära auch das Growth Hacking gern zur Erfolgsgeschichte.

Wir versorgen Sie nicht nur mit den erforderlichen Techniken, sondern sind auch gern Impulsgeber und Helfer bei der Findung von Growth Hacks oder deren Umsetzung, natürlich der technischen Analyse und dem Tracking und Monitoring. Denn oftmals sind es die vielen kleinen Hacks innerhalb Ihrer großen Idee, die letztlich zum Erfolg führen.

Die F1rst GmbH hilft Ihnen beim Entwickeln, Analysieren und Verbessern Ihrer ganz eigenen Growth Hacking Strategie als einer besonderen Form des Online Marketings für ein schnelles Wachstum bei exponentiell steigendem Bekanntheitsgrad mit der Marketing-Technik des Growth Hackings.

Mehr erfahren? Dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf!

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About Beat Ambord

Geboren im Sommer 1967, treuer Ehemann und Vater zweier Kinder, erfolgreicher Selfmade-Verkaufstrainer der ersten Stunde. Integer, weltgewandt, erfahren begleitet Beat Ambord gern kleine aber noch viel lieber grosse Unternehmen und Marken zum Erfolg. Wenn HP, Engel&Völkers oder weitere zu neuen Markenerfolgen streben, ist Beat Ambord mit zielsicherer Analyse und dem Schwung eines wahren Machers mit dabei. Als Vermarktungsexperte ist er in vielen Chefetagen zu Hause, als Keynote-Speaker weiss er, sein Publikum zu begeistern. Was ihn noch mehr auszeichnet als seine klaren Visionen sind seine Taten. Beat Ambord redet nicht nur über Erfolg – er macht ihn. Als erfahrener Unternehmer, erfolgreicher Buchautor und eloquenter Trainer ist Beat Ambord für seine Geschäftspartner und deren Mitarbeiter ein persönlicher Partner und Vorbild. Die verbindliche und dennoch fast schon familiäre Art schafft, was Autorität und Hierarchiedenken oftmals nie erreichen könnten. Nämlich die ganz persönliche und ehrliche Art, Teamwork zu leben und dabei konzentriert und zielsicher zu den denkbar besten Ergebnissen zu kommen. Beat Ambord lebt seine Arbeit in jeder Phase und bleibt doch immer der begeisterungsfähige und ansteckend optimistische Macher des Erfolgs.

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