Montag , März 27 2017
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Der Massstab für Erfolg – Erfolgreich – Glück gehabt?

In diesem Artikel:

  • Geld regiert die Welt
  • Von Mächtigen und Ohnmächtigen
  • Das Leben ohne Arbeit auf der Sonnenseite geniessen
  • Von der Liste zur Geschichte
  • Woher kommt nun aber Erfolg?
  • Letzte Worte Steve Jobs

Hier die frei übersetzte Aussage von Steve Jobs letzten Worten

„Ich habe den Gipfel des Erfolgs in der Geschäftswelt erreicht.

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Erfolgreich – Glück gehabt?

Erfolg wird unterschiedlich bewertet. Für den einen ist es jede Menge Geld, die Erfolg ausmacht, für andere das Wissen, etwas Gutes auch für die Mitmenschen getan zu haben. Was wir mit Erfolg verbinden und was das für unser Leben bedeutet, führt immer wieder zu spannenden Diskussionen. Hier meine Gedanken dazu.

Der Massstab für Erfolg

Wir leben in einer leistungsgetriebenen Gesellschaft, in der das Wort Erfolg mit vielen Synonymen verbunden wird. Viel Geld, Macht, ein grosszügiges Haus, eine mit allem versorgte Familie, ein toller Job, beste Zeugnisse, gesellschaftliche Anerkennung, ein hohes Mass an Wertschätzung unter (nicht immer) echten Freuden, das teure Auto, ein edler Look in Nadelstreifen, ausschweifende Ferienreisen und noch mehr solcher Begehrlichkeiten werden mit Erfolg verknüpft. Besonders wirtschaftliche und finanzielle Sorgenfreiheit rangieren auf der vermeintlichen Erfolgsagenda ganz weit oben. Was aber der wahre Massstab für Erfolg ist, möchte ich hier einmal aus meiner ganz eigenen Sicht und Lebensgeschichte etwas näher beleuchten.

Geld regiert die Welt

Das ist zumindest seit der Erfindung des Tauschmittels Geld so. Mit Geld lassen sich Lebensmittel und Kleidung kaufen. Immer genügend Geld sichert die Erfüllung kleiner und grosser Wünsche und mit einer entsprechend ausreichenden Menge Geld lassen sich ganze Geschicke lenken. Persönliche genauso wie gesellschaftliche und staatliche. Geld bedeutet also Macht und wer machtvoll ist, scheint zumindest auch erfolgreich zu sein. Diese Sichtweise ist in unserer Zeit tief verwurzelt und bestimmt das Streben der meisten Menschen und auch Unternehmen nach immer mehr Geld. Es fällt angesichts der konsumorientierten Gesellschaft nicht leicht, sich von diesem Gedanken zu trennen. Aber Geld gleich mit Erfolg zu setzen ist doch etwas einseitig, wenn nicht gar gefährlich. Selbst wenn sich mit Geld vieles machen lässt, was ohne Geld nicht geht.

Erfolgreich sein kann aber auch jener, der nicht über unbegrenzte Mengen Geld verfügt. Erfolg muss dann eben nicht aus monetärer Sicht gesehen werden, sondern vielmehr darin, was der einzelne mit seinem Tun für die Gemeinschaft bewirken kann. Erfolgreiche Menschen sind nicht immer die mit einer Menge Geld, sondern viel öfter die, die mit ihrem Wissen, Können und Handeln dafür Sorge tragen, dass andere Menschen in ihrem Umfeld besser leben können und sich dem eigenen Anspruch an Glück weiter annähern dürfen. Erfolgreich sind also auch Mütter, die ganz ohne eine grosse Menge Geld ihren Kindern ein Aufwachsen ermöglichen, dass sie frei und unbeschwert in die Zukunft blicken lässt. Dazu bedarf es nicht eines Haufen Geldes, sondern vor allem viel Liebe, Aufmerksamkeit, Achtung vor dem Leben und Respekt den kleinen Persönlichkeiten gegenüber.

Und auch Unternehmen, die mit ihren Leistungen und Produkten nicht reich werden aber das Leben der Menschen verbessern, können durchaus erfolgreich sein in dem, was sie tun. Und nicht selten verbindet sich ein solch „leiser“ Erfolg dann auch mit steigenden Umsätzen und Gewinnen.

Von Mächtigen und Ohnmächtigen

Wir alle sind bestimmten Mächten unterworfen, die wir als unabänderlich, fraglos hinzunehmen oder unangenehm bedrückend empfinden. Und manchmal glauben wir sogar, die Mächtigen dieser Welt würden unser Leben bestimmen. Auch dabei wird Macht oftmals mit Geld verknüpft und es scheint jener erfolgreich zu sein, der sich ein gutes Stück Macht über andere Menschen sichern kann. Dabei dient solche Macht doch immer nur dazu, andere zu unterdrücken, diesen den ganz eigenen Willen aufzubürden und von der eigenen Ohnmacht abzulenken. Wer Macht über andere als Ziel seines Lebens versteht, hat den Sinn des Lebens klar verfehlt. Und das kann kein wirklicher Erfolg sein.

Ohnmächtig, also ohne Macht sind nicht die, die scheinbar keine Macht haben, sondern die, die Macht gebrauchen, um andere in ihrer freien Lebensentfaltung zu behindern oder gar zu unterdrücken. Die wahre Macht besteht nicht darin, anderer Menschen Leben zu lenken und zu leiten, sondern darin, im Einvernehmen mit der sozialen Umwelt Entwicklungen anzustossen, die gut für das Leben der anderen sind.

Aus dieser Sicht heraus ist Macht ein hohes Gut, das heute viel zu oft missbraucht und viel zu selten sinnvoll eingesetzt wird. An dieser Stelle fällt mir ein Zitat vom kürzlich auf dem Oktoberfest München 2016 stattgefundenen Start-up-Festival „Bits und Pretzels“ ein. Der Milliardär und Gründer der Virgin Group Sir Richard Branson sagte dort ganz einfach und unverblümt: „Ein guter Unternehmer muss sich mit Leuten umgeben, die besser sind als er.“ Damit geben solche Unternehmer aber immer auch ein Stück ihrer Macht ab und übertragen Verantwortung, die letztlich auch zu besseren Ergebnissen führt.

Hingegen kenne ich eine Menge an Unternehmern, die am liebsten alles selbst in der Hand haben möchten, inklusive der Macht über ihre Angestellten und Mitarbeitenden. So aber wird Erfolg nicht funktionieren, weil er dann eine einseitige Sache bleibt, die niemals das Leben der anderen verbessern wird, sondern bestenfalls das eigene. Erfolg ist also keine Privatangelegenheit, hat nichts mit  Selbstherrlichkeit und Egoismus zu tun, sondern ist immer auf Teilen und Teilhabe am Leben der anderen ausgerichtet. Dazu muss man vor allem die Macht über sich selbst besitzen. Und genau hier zeigen sich viele der Mächtigen dieser Welt eher ohnmächtig und hilflos, weil ihre eigene Macht immer nur auf der Unterwerfung anderer Menschen beruht. So was ist aber alles andere, nur kein Erfolg.

Das Leben ohne Arbeit auf der Sonnenseite geniessen

„Du Beat, sag mir doch einmal, wie ich es anfangen könnte, schnell und am besten ohne viel Aufwand soviel Geld zu verdienen, dass ich den Rest meines Lebens ganz ohne Arbeit auf der Sonnenseite leben könnte.“ Dieses Ansinnen wird mir nicht selten entgegengebracht. Und es entspricht dem Naturell vieler Zeitgenossen, die am liebsten ohne viel Einsatz das ganz grosse Los ziehen möchten.

Und nicht wenige windige Gestalten bieten „Erfolgs-Systeme“ an, deren Erfolg jedoch in jeder Hinsicht fragwürdig ist. Die Gier der Menschen macht jedoch blind, blind auch für jegliches Hinterfragen solcher Systeme. Da wird Menschen versprochen, sie könnten mit einer einzigen Investition für ihr ganzes Leben lang reich werden, bräuchten nie wieder zu arbeiten und könnten allein von den Einkünften aus solches Investitionen ein Leben in Saus und Braus bei nie versiegendem Reichtum führen. Ganz ehrlich gesagt: Solche Systeme gibt es zuhauf und ich kenne keines, das wirklich funktioniert. Auch die Investments in moderne Kryptowährungen wie etwa Bitcoins sind nicht wirklich eine Gelddruckmaschine für die Ewigkeit. Und dann sind da noch die „Empfehler“ von riskanten Börsengeschäften wie etwa Binären Optionen, die angeblich Programme entwickelt hätten, mit denen sich so gut wie alle Wettvorhersagen in Binäre Optionen erfüllen und so innerhalb weniger Tage oder Wochen zu jeder Menge Gewinn verhelfen würden. Von den alten Kettenbriefschreibern und windigen Multi-Level-Vertriebsorganisationen und Schneeball-Systemen soll an dieser Stelle gar nicht die Rede sein. Alle solche Geschäftsideen sind auf die Gier der Menschen ausgerichtet. Und sobald die Gewinnmarge innerhalb kürzester Zeit die Schwelle von 100% übersteigt, siegt die Gier ohnehin über die Vernunft.

Dem Normalbürger kann ich versprechen: Das funktioniert nicht wirklich und die einzigen Gewinner solcher Systeme sind die, die diese Systeme ins Leben gerufen haben. Aber selbst solche Menschen sind nicht erfolgreich, sie nehmen lediglich andere Menschen aus. Erfolg heisst aber, die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zum Wohle der anderen einzusetzen.

Bevor jemand am Investment in Kryptowährungen, Glücksspielsysteme oder windige Börsengeschäfte wirklich reich wird, wird er mit 99% Sicherheit bettelarm sein. Denn maximal 1% der Teilnehmer an solchen Systemen haben wirkliche Gewinne. Und dieses eine Prozent sind die Macher.

Da scheint es direkt vielversprechend zu sein, das Glück im staatlich kontrollierten Lottospiel zu versuchen. Statistisch gesehen wird man jedoch je nach Rechenmodell sieben bis elfmal vom Blitz getroffen, bevor man einen Jackpot-Gewinn erzielt. Zu zweifeln ist daran, dass man nach sieben bis elf Blitzschlägen noch Freude am Lottogewinn hat. Und wenn es ganz unglücklich läuft, dann dürfen Sie Ihren Gewinn mit anderen teilen. So wie am 10.April 1999, als letztendlich knapp 40’000 Spieler über sechs Richtige beim deutschen 6 aus 49 jubelten und jeder davon gerade einmal 379 Mark (heute etwa 190 Euro oder 200 CHF) vom Millionengewinn abbekam. Also Lotto scheint dann auch nicht unbedingt der Weg zum sicheren Erfolg zu sein.

Deshalb gibt es natürlich dennoch jedes Jahr die ganz grossen Lottogewinner, die aber eben nicht gerade erfolgreich waren, sondern eben eher ein glückliches Händchen hatten. Und ob sie das auch beim Ausgeben Ihres Gewinns haben werden, bleibt offen. Erfolg ist eben auch nicht mit Glücksspiel zu verwechseln, sondern ein Ergebnis ganz anderer Qualitäten.

Wer das Leben auf der Sonnenseite geniessen will, sollte erst einmal für sich selbst herausfinden, was für ihn die Sonnenseite des Lebens ist. In nur sehr wenigen Fällen wird das ein Leben ohne Arbeit sein, denn immerhin fühlen sich die meisten Menschen nur dann glücklich und erfolgreich, wenn sie mit ihren Leistungen einen Beitrag zum besseren Leben auch anderer Menschen erbringen können. Dazu braucht es kaum einer nicht zählbaren Menge an Geld, sondern vielmehr menschlicher Nähe und der Empathie für andere Menschen. Das „Streben nach Glück“ ist nicht allein mit Geld zu schaffen, sondern vielmehr mit allem, was ein besseres Leben auch für andere schafft.

Übrigens: Wenn diese arbeitsfreien Glückssysteme wirklich funktionieren würden, wären wir wohl alle arbeitslose Millionäre. Nur die nicht, die nicht mitmachen.

Eigenartigerweise werden die meisten Millionen erarbeitet und Erfolg beruht auf harter Arbeit und nur einem Quäntchen Glück.

Der Lebenskompass

Haben Sie schon einmal überlegt, in welche Richtung sich Ihr Leben entwickeln soll. Haben Sie dazu vielleicht schon einmal einen ganz eigenen Routenplan entwickelt? Wenn ja, dann wissen Sie, dass ein solcher Weg nicht immer einfach nur geradeaus verläuft, sondern immer wieder von Rückschritten und mehr oder minder grossen Abweichungen vom Weg begleitet ist. Selbst Weggabelungen und Kreuzungen werden Ihnen begegnen und nicht jede Entscheidung kann die richtige sein. Manchmal werden Sie sich auf Irrpfaden wiederfinden, manchmal im Kreis laufen und manchmal auch die absolut falsche Richtung eingeschlagen haben.

Solange Sie Ihr Ziel dabei fest im Auge behalten, werden Sie aber immer wieder auch auf den richtigen Weg zurückfinden. Natürlich nur, wenn dieses Ziel auch wirklich konkret und realistisch ist. „Ich will Milliardär werden“, ist sicherlich auch eine Zielstellung, in den meisten Fällen aber wahrscheinlich die falsche. Zumal das wiederum nichts mit Erfolg zu tun hat, sondern vielmehr ein rein materielles Ziel ist, dass weder etwas mit Glücklichsein, noch mit Gesundheit oder Seligkeit zu tun hat. Wer rein monetäre Ziele erreicht, ist längst noch nicht erfolgreich, sondern hat lediglich eine Menge Geld angehäuft, das aber keinerlei Sicherheit für ein glückliches Leben bietet. Vielleicht lesen Sie dazu auch die letzten überlieferten Worte von Steve Jobs, die ich Ihnen an das Ende dieses Beitrages beigefügt habe.

Der Lebenskompass braucht eine Ausrichtung, die auch wirklich etwas mit unserem Leben zu tun hat. Wer sich damit genauer befasst, wird schnell erkennen, dass das Leben endlich ist. Eine bittere Wahrheit, die aber alle Menschen trifft. Reiche und Arme, Erfolgreiche und Erfolglose gleichermassen. Entscheidend wird wohl sein, mit welcher Selbstverständlichkeit und mit welchem Anspruch wir uns diesem Lebensende annähern. Dazu bietet der Lebenskompass eine gute Orientierung. Er macht begreifbar, was wir am Ende unseres Lebens erreicht haben wollen, was wir den Menschen in unserer sozialen Umgebung hinterlassen wollen. Geld und Reichtum wird da wohl weniger interessant sein, zumal Sie nichts davon in die ewigen Jagdgründe mitnehmen können.

Viel wesentlicher wird sein, wie sich Ihre Nächsten und die Menschen aus Ihrem sozialen und beruflichen Umfeld an Sie erinnern werden. Wird man nach drei, vier, fünf oder zehn Jahren überhaupt noch von Ihnen sprechen, wird man sich gern oder eher mit Schaudern an Sie erinnern und gibt es Dinge, die auch nach Ihrem Leben noch präsent in dieser Welt sind?

Wie wichtig eine solche Grundentscheidung für das Leben ist habe ich selbst erfahren, als ich in zahlreichen humanitären Einsätzen im ehemaligen Jugoslawien unterwegs war. Hier ging es nicht um Gut und Geld, hier ging es ums Überleben, um ausreichend Nahrung, um ein Dach über dem Kopf und darum, dass das Bomben und der Bürgerkrieg endlich aufhören. Noch heute habe ich Kontakte zu vielen Menschen aus jener Zeit, die sich gern an mich erinnern und mir noch heute dankbar für meine direkte Art der Hilfe sind. Weniger genau erinnert man sich jedoch an jene, die wahllos irgendwelche Geldbeträge gespendet haben, die heute kein Mensch mehr zuordnen kann. Sicherlich hilft heute auch immer wieder Geld, letztlich ist es aber nur ein Mittel zum Zweck und nicht der Zweck, der den Einsatz eines jeden Mittels erlaubt.

Wer einen Massstab für Erfolg braucht, kann diesen nur mit einem Lebensziel verbinden. Das Lebensziel ist die massgebliche Richtung auf unserem Lebenskompass und bestimmt die Wege, denen wir folgen wollen. Solche Ziele sind niemals einfach nur monetär, sondern vor allem eine Frage der charakterlichen Grundhaltung zum eigenen Leben und zum Leben der anderen. Wer sich Schritt für Schritt einem solchen Lebensziel annähert, kann durchaus von Erfolgen reden. Ein Leben ist dann erfolgreich und sinnvoll, wenn es andere Menschen am eigenen Erfolg teilhaben lässt und diesen Menschen den eigenen Sinn vom Leben näher bringt. Denn genau diese Teilhabe und der persönliche Lebenssinn sind Dinge, an die man sich nach Ihrem Tod erinnern wird. Weniger daran, wie hoch Ihr Kontostand war.

Von der Liste zur Geschichte

Besonders interessant finde ich eine Aussage, die im aktuellen Werbespot des Unternehmens Jochen Schweizer getroffen wird: Wenn ich aufschreibe, was ich alles besitze, habe ich am Ende eine Liste. Wenn ich aber aufschreibe, was ich alles erlebe, habe ich eine Geschichte.

Vielleicht kann auch das der Massstab für Erfolg sein. Es kommt nicht darauf an, was man hat, sondern wer man ist. Dass materielle Güter das Leben durchaus einfacher machen können und das heute auch immer ein Mindeststandard für ein gesellschaftlich adäquates Leben erforderlich ist, steht ausser Frage. Ausser Frage steht aber auch, dass uns die Menschen begeistern, die uns Geschichten erzählen können. Solche aus dem eigenen Leben, keine Münchhausen-Litanei, sondern eben die Geschichten, die das Leben schreibt. Solche Menschen finden wir interessant, wir empfinden sie mit ihren individuellen Lösungen als erfolgreich und selbst wenn es schwere Schicksale sind, kommen uns Menschen mit solchen Geschichten immer ein Stück glücklicher vor. Glücklicher als jene, die blass und gesichtslos dem Moloch Geld hinterherlaufen, dabei jeden menschlichen Anstand vergessen und ihre Mitmenschen nur als Mittel zum Zweck des noch mehr Geldverdienens verstehen. Solche Menschen empfinden wir niemals als glücklich und letztlich auch noch weniger als erfolgreich. Und doch würden wir an mancher Stelle gern mit ihnen teilen, zumindest das Geld.

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Woher kommt nun aber Erfolg?

Eines möchte ich an dieser Stelle noch bemerken: Ja, es stimmt, dass uns vermögende, gesunde, wohlhabende Menschen oftmals als erfolgreich erscheinen. Und manchmal sind Geld und Gut auch die sichtbaren Erscheinungen dieses Erfolgs. Wirklich erfolgreich ist dabei aber nur der, der sich diesen Wohlstand auch wirklich verdient, erarbeitet hat und mit anderen gern teilen kann. Dabei muss das Geld nicht mit offenen Händen in die Anonymität der Welt geworfen werden. Aber gezielt in Projekte investieren, die anderen Menschen das Leben erträglicher machen ist eine gute Form, Erfolg zu teilen. Am besten mit Menschen aus dem näheren sozialen Umfeld, wo man sich kennt und versteht. Dann kommt Geld als Ergebnis von Erfolg auch an der richtigen Stelle an und hilft anderen, ihren Weg zum Lebensziel zu finden.

Um den Massstab für Erfolg zu umreissen, setze ich an diese Stelle ein paar alte Weisheiten und Anlehnungen an Zitate. Vielleicht gelingt es damit zu zeigen, dass Erfolg etwas anderes als Geld und Reichtum ist:

  • Erfolg ist zu 99% harte Arbeit und zu 1% Glück
  • Erfolg ist Einstellungssache
  • Erfolg entsteht durch Arbeit
  • Erfolg ist nicht nur Kopfsache, sondern muss auch erarbeitet werden
  • Erfolgreich sein ist hart, sonst wäre es ja jeder
  • Erfolg ist kein Zufall
  • Erfolg ist kein Glück
  • Erfolg ist nicht von Dauer
  • Erfolg ist die Belohnung für schwere Arbeit

Gerade die letzte Aussage macht klar, dass Erfolg immer erarbeitet werden muss. Ausdauernd, hartnäckig, mit viel Fleiss und Aufwand und manchmal gelangt man dann doch nicht ans Ziel. Deshalb ist es auch gut, wenn sich Menschen mehrere Ziele setzen, an deren Erfüllung sie dann auch arbeiten können. Dann wird sich auch der eine oder andere Erfolg einstellen, der uns zu weiteren Erfolgen treibt und unser Leben beflügelt.

Geld hingegen wiegt schwer, drückt uns nach unten, lässt uns zum unglücklichen Diener einer letztlich wertlosen Macht werden und trägt nur selten dazu bei, dass wir uns wirklich besser fühlen können.

Fazit: In der Zeit, in der ich diesen Beitrag verfasst haben, konnte ich nicht einen einzigen Rappen verdienen. Aber ich hatte dabei immer das Gefühl, dem Leser etwas Wertvolles mit auf den Weg geben zu können. Ein Stück Einsicht, dass Erfolg kein ewig währendes, materielles Gut ist, aber eine Sache, um die es sich zu kämpfen lohnt, weil Erfolg auch anderen Menschen hilft, ihr Leben zu verbessern. Ich jedenfalls habe das mehrfach erlebt und arbeite auch heute noch hart an jedem Erfolg, den ich gern mit anderen teile. Denn nur dann spüre ich das Leben in mir, dass so gar nicht mit irgendwelchem Geld aufzuwiegen ist. Geld kann eben doch nur ein Teil des Lohnes für die harte Arbeit am Erfolg sein.

Lesen Sie hier die letzten Worte von Steve Jobs und überlegen Sie, was für Sie Erfolg oder der Wert Ihres Lebens sein könnte. Das Leben schreibt eben für jeden seine eigene Geschichte, auch für Sie!

Zitat: Letzte Worte Steve Jobs

Hier die frei übersetzte Aussage von Steve Jobs letzten Worten

„Ich habe den Gipfel des Erfolgs in der Geschäftswelt erreicht.

In den Augen der Menschen gilt mein gesamtes Leben als eine Verkörperung des Erfolgs. Jedoch abgesehen von meiner Arbeit, habe ich wenig Freude in meinem Leben. Letztendlich gilt mein Reichtum nur als Fakt des Lebens, an den ich gewohnt bin. In diesem Augenblick, wo ich in einem Krankenbett liege und auf mein ganzes Leben zurückblicke, verstehe ich, dass all die Anerkennung und all der Reichtum, worauf ich so stolz war, an Wert verloren haben vor dem Gesicht des kommenden Todes. In der Dunkelheit, wenn ich die grünen Lämpchen der Lebenserhaltungsmaschinen beobachte und mir das mechanische Brummen dieser Maschinen anhöre, fühle ich die Atmung des Todes immer näher auf mich zukommen.

Jetzt weiß ich, dass wir uns komplett andere Fragen im Leben stellen müssen, die mit Reichtum nichts gemeinsam haben…

Es muss dort noch etwas sein, das uns als viel Wichtigeres im Leben erweist: womöglich ist es eine zwischenmenschliche Beziehung, womöglich Kunst, womöglich auch Träume in unserer Kindheit…

Non-Stop im Erreichen des Reichtums macht einen Menschen zu einer Marionette, was auch mir passiert ist. Der Gott hat uns solche Eigenschaften wie Gefühle für das Leben mitgegeben, damit wir in jedes Herz das Gefühl der Liebe überbringen können. Es darf keine Illusion bestehen bezüglich des Reichtums.

Das Reichtum, das ich im Verlaufe meines Lebens angehäuft habe, kann ich jetzt nicht mitnehmen. Was ich jetzt noch mitnehmen kann, sind Erinnerungen, die auf der Liebe basieren und mit Liebe erschaffen worden sind. Das ist der wahrhafte Reichtum, der euch jedes mal folgen muss, euch begleiten muss, der euch Kraft und Licht gibt weiterzugehen. Die Liebe kann wandern und reisen, wohin sie will. Denn genau wie das Leben, kennt auch die Liebe keine Grenzen.

Geht dorthin, wo ihr hingehen wollt. Erreicht Höhepunkte in eurem Leben, die ihr erreichen wollt. Die ganze Kraft dafür liegt in euren Herzen und euren Händen. „Welches Bett gilt als das reichste Bett der Welt?“ – „Es ist das Bett eines Kranken“ …

Ihr könnt euch vielleicht einen Chauffeur leisten, der für euch das Auto lenken wird. Oder ihr könnt euch Mitarbeiter leisten, die für euch das Geld verdienen würden. Niemand aber wird für euch all eure Krankheiten mittragen können. Das müsst ihr ganz alleine. Materielle Werte und Sachen, die wir mal verloren haben, können wiedergefunden werden. Es gibt aber eine Sache, dass wenn sie verloren geht, kann sie nicht wiedergefunden werden – und das ist DAS LEBEN.

Wenn ein Mensch sich einem Operationstisch zubewegt, dann versteht er auf einmal, dass es noch ein Buch gibt, das er noch nicht zu Ende gelesen hat – und das ist „Das Buch über ein gesundes Leben“.

Es ist nicht wichtig, in welcher Lebensetappe wir uns gerade befinden. Jeder von uns wird früher oder später zu diesem Moment kommen, wo der Vorhang für ihn fallen wird.

Dein Reichtum – das ist die Liebe zu deiner Familie, das ist die Liebe zu deiner Frau und deinem Mann, das ist die Liebe zu deinen Nächsten.

Passt auf euch auf und sorgt euch um die anderen.“

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About Beat Ambord

Geboren im Sommer 1967, treuer Ehemann und Vater zweier Kinder, erfolgreicher Selfmade-Verkaufstrainer der ersten Stunde. Integer, weltgewandt, erfahren begleitet Beat Ambord gern kleine aber noch viel lieber grosse Unternehmen und Marken zum Erfolg. Wenn HP, Engel&Völkers oder weitere zu neuen Markenerfolgen streben, ist Beat Ambord mit zielsicherer Analyse und dem Schwung eines wahren Machers mit dabei. Als Vermarktungsexperte ist er in vielen Chefetagen zu Hause, als Keynote-Speaker weiss er, sein Publikum zu begeistern. Was ihn noch mehr auszeichnet als seine klaren Visionen sind seine Taten. Beat Ambord redet nicht nur über Erfolg – er macht ihn. Als erfahrener Unternehmer, erfolgreicher Buchautor und eloquenter Trainer ist Beat Ambord für seine Geschäftspartner und deren Mitarbeiter ein persönlicher Partner und Vorbild. Die verbindliche und dennoch fast schon familiäre Art schafft, was Autorität und Hierarchiedenken oftmals nie erreichen könnten. Nämlich die ganz persönliche und ehrliche Art, Teamwork zu leben und dabei konzentriert und zielsicher zu den denkbar besten Ergebnissen zu kommen. Beat Ambord lebt seine Arbeit in jeder Phase und bleibt doch immer der begeisterungsfähige und ansteckend optimistische Macher des Erfolgs.

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