Montag , März 27 2017
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Wenn die Geister auferstehen

Warum eine gut gepflegte Facebook-Präsenz Geschäfts machen kann

Es ist die Nacht von Halloween, einer langgelebten Tradition, deren Wurzeln schon vor über 2000 Jahren gelegt wurden. Es ist die Nacht, wo die Geister und Gruselgestalten wiederauferstehen, mit neuem Leben genährt durch die Strassen und Gassen so mancher Städte und Gemeinden eilen und von den Passanten und den friedlichen Bewohner schauerlich besonders geschmückter Häuser Süsses oder Saures verlangen. Zu diesem Thema habe auch ich ein kleines, ganz persönliches Video eingestellt. Ich denke, das ist gelungen und die Zahl der Likes stimmt mich versöhnlich mit denen, die meinen, im geschäftlichen Umfeld gibt es keine privaten Facebook-Profile und schon gar nicht private Posts, die sich auch mit den kleinen und grossen Highlights im ganz persönlichen Leben befassen.

Facebook ist kein Spielplatz

Das wissen zumindest all jene, die immer wieder vor der Veröffentlichung des ganz eigenen Lebens in Facebook warnen. Jene, die mit erhobenem Zeigefinger vor den Gefahren des Internets warnen und sich selbst nicht im Traum persönlich auf Facebook präsentieren würden. Aber dass Facebook kein Spielplatz ist wissen auch jene, die Social Media sehr ernsthaft als Möglichkeit nutzen, geschäftliche Kontakte anzubahnen, auszubauen und zu nutzen. Letztere wissen auch, wie wichtig es sein kann, sich auch persönlich auf Facebook vorzustellen. Mit all dem, was man mag aber auch alle dem, was man nicht mag. Wobei die Vorlieben bestimmt einfacher über die Tastatur wandern, als das, was man nicht so mag.

Besonders für kleine Unternehmen und Einzelkämpfer ist Facebook der perfekte Platz, um über persönliche Einstiege auch geschäftliche Kontakte zu knüpfen. So weiss man beispielsweise von mir, dass ich gern gut esse und dafür auch das eine oder andere Restaurant allein, mit Familie und noch viel öfter mit Geschäftsfreunden ausprobiere. Und wenn ich dann beispielsweise einmal in Berlin bin, dann poste ich das auch auf Facebook. Und da dauert es nicht lange, dass der eine oder andere geschäftliche Kontakt sich bei mir meldet, um mich zum Essen in diesem oder jenem Restaurant einzuladen. Und fast wie von allein entstehen dann Gespräche, die nicht selten zu wichtigen Geschäften führen. Aber nur, weil ich eben auf Facebook gepostet habe, dass ich in Berlin bin. Hätte ich das nicht getan, wäre mir so manche interessante Begegnung entgangen. Und auch so manches Geschäft. Und das trifft auch auf so ziemlich jeden anderen Ort dieser Welt zu.

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Was wen interessiert

Natürlich macht es keinen Sinn, Tag für Tag einen Beitrag einzustellen, wie die Goldfische gefüttert werden. Und auch die immer wieder beliebten Hunde- und Katzenvideos mögen zwar niedlich und unterhaltsam sein, sind aber nur selten geeignet, um persönliche Kontakte auch in der Geschäftswelt zu fördern. Aber selbst das kann manchmal funktionieren.

Aber es ist viel mehr die Breite an Informationen, die Interesse hervorruft. Über dieses Sammelsurium an Informationen ergibt sich ein Bild einer Person, die ich dann auch gern ganz persönlich kennenlernen möchte – oder auch nicht. Und genau so funktioniert das auch in der Geschäftswelt. Wenn mir ein Unternehmen, egal ob gross, klein oder gar als Einmannfirma immer wieder interessante und vielfältige Informationen liefert, dann möchte ich schon bald mehr über das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen wissen. Hingegen wird es mir egal sein, wenn da draussen irgendein Unternehmen ist, das ich in den Social Media Plattformen gar nicht finden kann. Dann entsteht weder Interesse noch eine persönliche Beziehung.

Warum aber so privat?

privat-f1rstWeil Menschen immer auch privat sind. Sie sind soziale Wesen, die sich gern ihrer Umwelt mitteilen und eigentlich auch nur so überleben können. Dazu werden seit jeher alle zur Verfügung stehenden Mittel genutzt. Waren es in der Urzeit erste Laute und Gesten, später eine Sprache und dann die Schrift, so folgten schon bald klar definierbare Symbole, Werbeanzeigen, ganze Zeitungen und Bücher. Später waren es Radio und Fernsehen, die die Kommunikation für Unternehmen mit „denen da draussen“ möglich und besser machten. Und heute ist es eben das Internet mit seiner Vielfalt an Möglichkeiten, das die Kommunikation der Menschen untereinander zunehmend bestimmt und in eine andere qualitative Ebene hebt. Und warum sollten wir hier nicht als Menschen, als Privatpersonen auftreten?

Gerade die mehr oder minder private Information macht uns greifbar, sicherlich auch angreifbar, aber sie schadet uns nicht, wenn wir es richtig machen. Im Gegenteil. So lange wir mit unserem Privatleben dennoch sorgsam und achtungsvoll umgehen, wird die Kommunikation im Internet unser Weg sein, mit „denen da draussen“ in eine direkte Kommunikation einzutreten. Aber nur dann, wenn wir das wollen, machen und eben richtig machen.

Die Geister die ich rief, will ich nun auch nicht mehr los werden

Halloween ist nun vorbei und auch wir haben ganz in Familie den einen oder anderen Geist getroffen. Und selbst auch mit „Süssem oder Saurem“ jede Menge Spass gehabt. Genau deshalb gibt es das kleine Video von mir auf Facebook. Die Geister, die ich rief, sind vielfältige Kontaktmöglichkeiten über Social Media, die mir immer wieder Inspiration, neue Freunde und den einen oder anderen geschäftlichen Kontakt bescheren. Und solche Geister will ich gar nicht loswerden. Auch nicht an Halloween und den vielen Tagen danach.

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About Beat Ambord

Geboren im Sommer 1967, treuer Ehemann und Vater zweier Kinder, erfolgreicher Selfmade-Verkaufstrainer der ersten Stunde. Integer, weltgewandt, erfahren begleitet Beat Ambord gern kleine aber noch viel lieber grosse Unternehmen und Marken zum Erfolg. Wenn HP, Engel&Völkers oder weitere zu neuen Markenerfolgen streben, ist Beat Ambord mit zielsicherer Analyse und dem Schwung eines wahren Machers mit dabei. Als Vermarktungsexperte ist er in vielen Chefetagen zu Hause, als Keynote-Speaker weiss er, sein Publikum zu begeistern. Was ihn noch mehr auszeichnet als seine klaren Visionen sind seine Taten. Beat Ambord redet nicht nur über Erfolg – er macht ihn. Als erfahrener Unternehmer, erfolgreicher Buchautor und eloquenter Trainer ist Beat Ambord für seine Geschäftspartner und deren Mitarbeiter ein persönlicher Partner und Vorbild. Die verbindliche und dennoch fast schon familiäre Art schafft, was Autorität und Hierarchiedenken oftmals nie erreichen könnten. Nämlich die ganz persönliche und ehrliche Art, Teamwork zu leben und dabei konzentriert und zielsicher zu den denkbar besten Ergebnissen zu kommen. Beat Ambord lebt seine Arbeit in jeder Phase und bleibt doch immer der begeisterungsfähige und ansteckend optimistische Macher des Erfolgs.

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