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Das fliegende Auge

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Testbericht Drohne DJI Mavic Pro

Wer mich kennt weiss, dass ich gern neue Technik ausprobiere und mich seit einigen Monaten etwas intensiver mit Drohnen für den Privatgebrauch befasse. Die kleinen Heli- und Multicopter machen je nach Qualität und Ausstattung nicht einfach nur Spass, sondern manchmal sogar Sinn. Mit dem Kauf der DJI Mavic Pro ist mir ein echter Coup gelungen. Schon deshalb, weil das Modell praktisch seit seiner Markteinführung vergriffen und über den Jahreswechsel so gut wie gar nicht zu haben war.

Seit einigen Tagen fliegt meine DJI Mavic Pro nun über den Walliser Himmel und wird nicht nur von mir selbst, sondern auch von interessierten und begeisterten Restaurantbesitzern und Hoteliers getestet. Und das mit Erfolg.

Die perfekte Drohne für unterwegs

Wer sich schon etwas mit den heute gängigen Flugmodellen beschäftigt hat weiss, dass diese oftmals sehr sperrig und unhandlich sind und auch im Zusammenbau eine gewisse Portion Geschick und Professionalität erfordern. Anders bei der DJI Mavic Pro. Die kommt in einer wahrhaftig handlichen Grösse zu mir und ist im kompakten Liefer- und Transportzustand nicht viel grösser als meine Handfläche. Wer sich für das richtige Paket entscheidet, bekommt gleich eine passende Tasche  und eine Menge Zubehör dazu und hat so die ideale Drohne für unterwegs.

Aufgebaut und flugfertig gemacht ist die DJI Mavic Pro übrigens mit nur wenigen Handgriffen. Dazu werden die Rotorarme einfach ausgeklappt, die Rotoren in Stellung gebracht, der Rest erledigt sich dann praktisch von allein. Empfehlenswert ist die Anschaffung des Fly More Paketes – damit hat man dann gleich mehrere Akkus, ein passendes Ladegerät mit Hub und ein paar Ersatzpropeller zusammen in einer praktischen Tasche.

Wer die DJI Mavic Pro also mit auf Reisen nehmen und dann einfach in den Himmel schicken will ist dank des kompakten Masses und der einfach ausklappbaren Rotoren bestens beraten.

Drohnenflug für Dummies und Professionals

Dank einer ausgeklügelten Fernsteuerung und vieler sinnvoller Zusatzfunktionen ist die DJI Mavic Pro für den ambitionierten Einsteiger genauso geeignet wie für den erfahrenen Modellflieger. Dafür sorgt beispielsweise eine Fernsteuerung, die unter anderem auch über ein Einsteigerprogramm und andere spezielle Flugprogramme verfügt. So lässt sich der Umgang mit der DJI Mavic Pro fast schon spielend erlernen.

Im Einsteigermodus bleibt die Drohne im GPS Betrieb, fliegt weder all zu hoch noch all zu weit weg und erlaubt damit ein gutes Kennenlernen der Flugeigenschaften. Intelligente Hinderniswarnung und die gut sichtbaren LED-Positionsleuchten helfen bei der Steuerung und schonen ganz nebenher auch den Geldbeutel. Mit der Hinderniswarnung lässt sich so manche Kollision vermeiden, was bei vielen anderen Modellen nicht möglich ist. Die exakte Steuerung über die Fernbedienung erlaubt einen sicheren Stand der Drohne in der Luft, kann aber auch bei rasanteren Flügen von Professionals durchaus mithalten. Das bedeutet, dass die DJI Mavic Pro eben kein Entwicklerspielzeug, sondern eine durchaus ernst zu nehmende Drohne mit ausgezeichneten Features ist.

Das macht Drohneneinsteigern genauso viel Spass wie erfahrenen Modell-Piloten, die sich schon eingehender mit der Drohnentechnik vertraut gemacht haben.

Die Fernsteuerung

Auch die Steuerung der DJI Mavic Pro überzeugt im Packmass mit sehr kompakten Abmessungen und passt damit perfekt zu einer Drohne für den mobilen Einsatz. Wenn die Smartphone-Halterung herausgeklappt wird, lässt sich hier das Smartphone unkompliziert andocken, für ein Tablet ist die Halterung jedoch nicht geeignet. Die Kabel für die Anschlüsse liegen bei, die App muss auf das Smartphone geladen werden. Dann kann das Smartphone für weitere Einstellungen und als Live Flight Monitor genutzt werden. Im normalen Flugbetrieb wird nur die Fernsteuerung genutzt, die neben der Geschwindigkeit auch die ausgewählten Flugmodi anzeigt.

Ab in die Lüfte

Vor dem ersten Flug sollten die Akkus vollständig geladen werden. Das betrifft natürlich auch die Fernsteuerung. Nachdem der Akku in das Fluggerät eingesetzt wurde, wird zuerst die Fernsteuerung und dann die Drohne selbst eingeschaltet. Danach verbinden sich die App und die Fernsteuerung automatisch mit der DJI Mavic Pro. Das Gerät ist startbereit. Empfohlen wird, die vorgeschlagenen Updates der Firmware in jedem Fall zu installieren bevor es auf den ersten Rundflug geht.

Vor dem ersten Flug empfehle ich auch, diverse Videos zur Bedienung und Steuerung der DJI Mavic Pro anzusehen. Damit lassen sich die Kenntnisse über die Steuerungs- und Flugeigenschaften der Drohne gut ausbauen. Für den ersten Flug ist der Beginner Modus die sicherlich beste Option, da sich hier erste Erfahrungen mit dem Flugverhalten der Drohne machen lassen. Für den Erstflug ist ein weites Feld ohne Masten und andere Hindernisse durchaus die gute Wahl.

Nach den noch zaghaften Versuchen können dann nach und nach die anderen Flugmodi ausprobiert werden. Im Sportmodus überzeugt die DJI Mavic Pro mit einer zackig flotten Fortbewegung am Himmel, im Gesture Mod lässt sich die Fotofunktion der Drohne für Selfies einfach per Gesten steuern und im Follow Modus folgt die Drohne einem festgelegten Objekt, beispielsweise mir selbst. Hier kann jeder probieren, was seinen Erwartungen am besten entspricht.

Die verbaute Kameratechnik hat mich schon im ersten Versuch überzeugt und kann durchaus auch mit 4K Qualität punkten. Auch in der Nachbearbeitung ist einiges möglich, so dass vom Standfoto bis zum gut auflösenden Video so ziemlich alles machbar ist, was der Hobbyanwender oder der semiprofessionelle Drohnenflieger von der Kameratechnik einer solchen Drohne erwartet.

Live getestet

Die Bedingungen des Schweizer Winters im Wallis sind für viele Drohnen eine echte Herausforderungen. Über 3’500 Höhenmeter, Schnee, Kälte, Eis, Wind und ab und an auch wechselndes Wetter stellen doch schon einige Herausforderungen an die Qualität einer Drohne. Die DJI Mavic Pro hat all diese Ansprüche perfekt gemeistert und mich und meine Freunde bei jedem Flug aufs neue überzeugt.

Gemeinsam mit befreundeten Restaurantbesitzern und Hoteliers habe ich die DJI Mavic Pro ausgiebig getestet und wir waren uns immer einig: Das ist eine der besten Drohnen für den privaten Einsatz, die auf dem Markt aktuell zu haben sind.

Der grösste Vorteil ist neben den komfortablen Flugeigenschaften und Einstellungsmöglichkeiten vor allem die kompakte Bauweise aus hochwertigen und bestens verarbeiteten Materialien. Damit lässt sich die DJI Mavic Pro auch mit dem Eigengewicht von 750 Gramm quasi überall mit hinnehmen und ist dann schnell startfertig gemacht. Ein kleiner Tipp noch zum Schluss: Bei sehr kaltem Wetter sollten Sie die Akkus vor dem Betrieb der Drohne etwas anwärmen, damit diese sofort die volle Kapazität anbieten können.

Fazit: Mit dem Multicopter DJI Mavic Pro habe ich eine Drohne im Besitz, die sowohl flugtechnisch als auch videotechnisch alle meine Anforderungen auf eine hervorragende Weise erfüllen kann. Empfehlenswert!

Beat Ambord

Geboren im Sommer 1967, treuer Ehemann und Vater zweier Kinder, erfolgreicher Selfmade-Verkaufstrainer der ersten Stunde. Integer, weltgewandt, erfahren begleitet Beat Ambord gern kleine aber noch viel lieber grosse Unternehmen und Marken zum Erfolg. Wenn HP, Engel&Völkers oder weitere zu neuen Markenerfolgen streben, ist Beat Ambord mit zielsicherer Analyse und dem Schwung eines wahren Machers mit dabei. Als Vermarktungsexperte ist er in vielen Chefetagen zu Hause, als Keynote-Speaker weiss er, sein Publikum zu begeistern. Was ihn noch mehr auszeichnet als seine klaren Visionen sind seine Taten. Beat Ambord redet nicht nur über Erfolg – er macht ihn. Als erfahrener Unternehmer, erfolgreicher Buchautor und eloquenter Trainer ist Beat Ambord für seine Geschäftspartner und deren Mitarbeiter ein persönlicher Partner und Vorbild. Die verbindliche und dennoch fast schon familiäre Art schafft, was Autorität und Hierarchiedenken oftmals nie erreichen könnten. Nämlich die ganz persönliche und ehrliche Art, Teamwork zu leben und dabei konzentriert und zielsicher zu den denkbar besten Ergebnissen zu kommen. Beat Ambord lebt seine Arbeit in jeder Phase und bleibt doch immer der begeisterungsfähige und ansteckend optimistische Macher des Erfolgs.

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